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Hoher Verschleiß tritt auf, wenn ein CNC-gefertigtes Bauteil wiederholten Kräften ausgesetzt ist, die seine Oberfläche allmählich abtragen oder beschädigen. Wird dieser Oberflächenverschleiß nicht behoben, verkürzt sich die Lebensdauer und die Maßgenauigkeit nimmt ab.
Folgende Zustände sind häufig mit hohem Verschleiß verbunden:
Wiederholte Reibung und Kontakt können allmählich Material von der Oberfläche abtragen. Dies beeinträchtigt die Maßgenauigkeit, die Lebensdauer und die Gesamtleistung. Daher ist das Verständnis der spezifischen Verschleißbedingungen unerlässlich, um eine geeignete Oberflächenbehandlung auszuwählen.
Im Folgenden sind typische Anwendungen mit hohem Verschleiß in industriellen Sektoren aufgeführt:
Im Automobilsektor sind folgende Anwendungen häufig mit hohem Verschleiß verbunden:
Diese Teile sind wiederholter Bewegung, Reibung, Belastung und abrasivem Kontakt ausgesetzt. Diese ständigen Wechselwirkungen machen sie besonders anfällig für fortschreitende Oberflächenbeeinträchtigungen.
Unterschiedliche Materialien bieten unterschiedliche Verschleißfestigkeitsgrade, und auch die Geometrie des Bauteils spielt dabei eine wichtige Rolle.
Neben dem Material beeinflusst auch die Form des Bauteils den Verschleiß. Scharfe Kanten, Rillen, dünne Bereiche, Kontaktflächen und enge Toleranzen wirken sich auf die Wahl der Bearbeitungsmethode und die endgültigen Abmessungen aus.
Die tatsächlichen Betriebsbedingungen des CNC-gefrästen Bauteils spielen eine entscheidende Rolle bei der Wahl der Oberflächenbehandlung. Die alleinige Berücksichtigung der Verschleißfestigkeit reicht nicht aus.
Zu den Schlüsselfaktoren zählen die aufgebrachte Last, die Betriebsgeschwindigkeit, die erforderliche Härte, die Umgebungsbedingungen, die Kontaktart und die Maßtoleranzen. Die Wahl der falschen Behandlung kann die Kosten erhöhen, kritische Abmessungen beeinträchtigen und vorzeitigen Verschleiß verursachen.
Die Bestimmung der Arbeitsumgebung ist wichtig. Feuchtigkeit oder Wasser können Korrosionsrisiken bergen. Chemikalien können die Oberfläche angreifen. Staub und abrasive Partikel erhöhen den Oberflächenabrieb. Höhere oder schwankende Temperaturen können die Behandlung beeinträchtigen.
Hohe Belastungen erhöhen den Kontaktdruck und den Verschleiß an den Kontaktflächen. Solche Bauteile benötigen eine geeignete Härte bzw. Verschleißfestigkeit. Bewegen sich zwei Oberflächen mit hoher Geschwindigkeit, nehmen Reibung und Wärmeentwicklung zu. In diesem Fall kann eine reibungsarme Beschichtung sinnvoll sein. Unterschiedliche Kontaktbedingungen können unterschiedliche Verschleißmechanismen hervorrufen.
Es ist wichtig, all diese Faktoren gemeinsam zu bewerten, bevor man sich für eine Oberflächenbehandlung entscheidet.
Härte und Verschleißfestigkeit hängen zwar zusammen, sind aber nicht dasselbe. Der Härtegrad der Oberflächenbehandlung sollte der jeweiligen Anwendung entsprechen. Bauteile mit hohem Verschleiß benötigen in der Regel eine höhere Oberflächenhärte. Maximale Härte ist jedoch nicht immer die beste Wahl. Bei der Auswahl der Oberflächenbehandlung sollten neben der Verschleißfestigkeit auch Zähigkeit, Reibung und Betriebsbedingungen berücksichtigt werden.
Bei der CNC-Bearbeitung werden die Teile mit höchster Präzision gefertigt. Durch das Aufbringen von Beschichtungen oder Plattierungen wird zusätzliches Material auf die Oberfläche aufgebracht. Dies kann die endgültigen Abmessungen des Teils verändern. Bei Bauteilen mit engen Toleranzen können bereits geringe Maßabweichungen Probleme verursachen. Bearbeitungstoleranzen und Oberflächenbehandlung sollten daher nicht getrennt betrachtet, sondern gemeinsam in der Konstruktionsphase eingeplant werden.
Galvanisierungs- und Beschichtungsverfahren bilden eine Schutzschicht auf der Oberfläche. Sie dienen der Verbesserung der Verschleißfestigkeit, des Korrosionsschutzes oder des Oberflächenbildes. Die Wahl des Galvanisierungs- oder Beschichtungsverfahrens hängt von folgenden Faktoren ab:
Nickelplattierung wird eingesetzt, wenn Festigkeit und Korrosionsschutz gefordert sind. Die Plattierung erhöht die Oberflächenhärte und ist auch in feuchter oder korrosiver Umgebung beständig. Typische stromlose Nickelplattierungen erreichen eine Härte von ca. 45–58 HRC bei einer Dicke von 5–50 µm und bilden selbst auf komplexen Geometrien eine gleichmäßige Schicht.
Hartverchromung wird in Anwendungen mit hohem Verschleiß eingesetzt, um die Oberflächenhärte und Verschleißfestigkeit zu erhöhen. Dies ist insbesondere bei Bauteilen relevant, bei denen die Oberflächenbeständigkeit von Bedeutung ist. Hartverchromung ist zwar eine vielversprechende Option für solche Anwendungen, aber aufgrund ihrer Sprödigkeit und der erforderlichen Oberflächenbeschaffenheit nicht immer die beste Wahl. Hartchrom erreicht typischerweise eine Härte von 68–72 HRC bei einer Schichtdicke von 5–100 µm und eignet sich daher für extreme Gleit- und Abrasionsbelastungen.
Die Hauptfunktion der Zinkbeschichtung ist der Korrosionsschutz. Sie schützt Stahlbauteile vor Feuchtigkeit und Umwelteinflüssen. Nicht alle Beschichtungen erfüllen denselben Zweck. Je nach Leistungsanforderung können andere Schutzbeschichtungen ausgewählt werden. Eine Zinkplattierung bietet typischerweise einen 5–25 µm dicken Opferanodenschutz, und ihre Korrosionsbeständigkeit wird üblicherweise in Salzsprühstunden gemessen.
Galvanisierung ist die bevorzugte Methode, wenn ein gezielter Oberflächenschutz erforderlich ist. Sie eignet sich auch dann, wenn die inneren Eigenschaften des Grundmaterials nicht wesentlich verändert werden sollen. Da die meisten Galvanisierungsverfahren bei relativ niedrigen Temperaturen ablaufen, wird zudem das mit der Wärmebehandlung verbundene Verformungsrisiko vermieden.
Durch Wärmebehandlung werden Bauteile härter und verschleißfester, indem die Struktur des Grundmaterials selbst verändert wird, anstatt eine zusätzliche Schicht aufzutragen. Die wichtigsten Härtungsverfahren werden im Folgenden erläutert:
Bei der Durchhärtung wird das gesamte Stahlbauteil gehärtet, nicht nur die Oberfläche. Typische durchgehärtete Stähle wie AISI 4140 oder Werkzeugstahl O1 erreichen nach dem Abschrecken und Anlassen eine Härte von 45–60 HRC und weisen eine gleichmäßige Härte über den gesamten Querschnitt auf.
Beim Einsatzhärten wird die äußere Oberfläche des Bauteils gehärtet, während der innere Kern relativ zäh bleibt. Das Ergebnis ist eine verschleißfeste Oberfläche mit einem zähen, stoßdämpfenden Kern.
Das Aufkohlen ist ein Einsatzhärtungsverfahren, bei dem Kohlenstoff in die Stahloberfläche eingebracht wird. Dadurch bildet sich eine harte Außenschicht. Typischerweise wird eine Einsatzhärtungstiefe von 0,3–1,5 mm mit einer Oberflächenhärte von 55–62 HRC erreicht.
Beim Induktionshärten wird nur ein bestimmter Bereich des Bauteils gezielt erhitzt und gehärtet. Es ist nicht notwendig, das gesamte Bauteil zu härten. Dadurch werden Härte und Verschleißfestigkeit der gewünschten Zone verbessert. Typischerweise liegt die Oberflächenhärte bei 45–58 HRC mit Einsatzhärtungstiefen von 0,5–2 mm, während der Rest des Bauteils gut bearbeitbar und zäh bleibt.
Nach der Wärmebehandlung ändert sich die Härte des Materials. Dies kann die Bearbeitung erschweren. Erhitzen und Abkühlen können zu Verformungen oder Maßänderungen führen. Daher werden Präzisionsteile üblicherweise vorbearbeitet, wärmebehandelt und anschließend feingeschliffen. Informationen zu Präzisionsstahlbauteilen finden Sie unter HONSCN. Stahl-CNC-Bearbeitung Weitere Informationen erhalten Sie bei den jeweiligen Diensten.
Trockenschmierstoffe und reibungsarme Beschichtungen reduzieren Reibung und Verschleiß in beweglichen CNC-Bauteilen, wenn Flüssigschmierung unpraktisch ist. Typische Materialien sind PTFE, Molybdändisulfid (MoS₂) und Graphitfilme, die in Schichtdicken von nur 5–25 µm aufgetragen werden.
PTFE-basierte Beschichtungen reduzieren die Reibung zwischen Gleitflächen. Dies sorgt für eine reibungslose Bewegung und geringeren Verschleiß. Sie eignen sich besonders für Gleitbauteile. Je nach Anwendung können auch andere reibungsarme Beschichtungen eingesetzt werden. PTFE-Beschichtungen sind bis zu einer Temperatur von ca. 260 °C (500 °F) dauerhaft einsetzbar.
Eine höhere Härte ist nicht immer die Lösung für jedes Verschleißproblem. Wenn übermäßige Reibung die Ursache für den Verschleiß ist, ist eine reibungsarme Beschichtung oft wirksamer als eine erhöhte Härte. Beschichtungen auf PTFE-Basis sind dafür bekannt, die Reibung zu reduzieren.
Gleitende Teile wie Führungen, Buchsen und Gleitflächen werden durch diese Behandlung reibungsarm gemacht. Rotierende Bauteile wie Wellen hingegen laufen ruhiger und erzeugen weniger Wärme.
Die Wahl der Beschichtung hängt von der Bewegung des Bauteils und den Betriebsbedingungen ab.
Die Oberflächenbehandlung sollte je nach Materialart ausgewählt werden, da jedes Material unterschiedliche Eigenschaften aufweist.
Aluminium ist leicht und bildet von Natur aus eine dünne Oxidschicht. Diese bietet jedoch nur geringe Verschleißfestigkeit, weshalb üblicherweise eine zusätzliche Oberflächenbehandlung erfolgt. Durch Anodisieren wird das Aluminium gehärtet und die Oberfläche hochgradig korrosionsbeständig. Hartanodisieren kommt bei starker Abnutzung zum Einsatz. Beim Hartanodisieren (Typ III) entsteht eine 25–75 µm dicke Oxidschicht mit einer Härte von etwa 400–500 HV, während die Standardanodisierung (Typ II) typischerweise eine Schichtdicke von 5–15 µm aufweist.
Stahl bietet vielfältige Möglichkeiten der Oberflächenveredelung: Plattieren zum Schutz vor Korrosion, Wärmebehandlung zur Erhöhung der Härte und Verschleißfestigkeit sowie Beschichtungen als zusätzliche Schutzschicht. Häufig werden Wärmebehandlung und Beschichtung je nach Anwendungsfall kombiniert.
Edelstahl besitzt gute Korrosionsbeständigkeit, ist aber ohne zusätzliche Behandlung nicht immer verschleißfest. Starke Reibung oder starker Verschleiß können eine zusätzliche Oberflächenbehandlung erforderlich machen.
Messing wird aufgrund seiner guten Bearbeitbarkeit und geringen Reibungseigenschaften in einigen Anwendungsbereichen eingesetzt. Eine geeignete Behandlung wird in Betracht gezogen, wenn zusätzlicher Verschleiß-, Korrosions- und Oberflächenschutz erforderlich ist. Da nicht jede Behandlung für jedes Nichteisenmetall geeignet ist, muss die Materialverträglichkeit vor der Festlegung eines Verfahrens geprüft werden. Gängige Optionen für Messing- und Kupferlegierungen sind die Chromatierung und die Verzinnung oder Vernickelung; Hartanodisierung ist nicht anwendbar.
Mehrere häufige Fehler bei der Auswahl der Oberflächenbehandlung können die Leistung, die Kosten und die Abmessungen des Bauteils beeinträchtigen.
Wählen Sie die Behandlung nicht allein deshalb, weil das Unternehmen oder der Lieferant sie regelmäßig anwendet. Prüfen Sie Verschleißart, Material, Belastung, Umgebungsbedingungen und Kontaktbedingungen sorgfältig. Die Behandlung sollte anwendungsbezogen und nicht gewohnheitsmäßig ausgewählt werden.
Es ist sehr wichtig, die Beschichtungsdicke in Bezug auf die Bearbeitungsmaße und die erforderlichen Toleranzen zu berücksichtigen, da die Beschichtung die Abmessungen verändert. Dies kann bei CNC-Präzisionsteilen zu zahlreichen Maßabweichungen führen.
Nicht alle Teile benötigen eine aufwendige und teure Oberflächenbehandlung. Erfüllt das Material bereits die geforderten Eigenschaften, ist der Verzicht auf eine Behandlung ratsam. Unnötige Behandlungen verursachen zusätzliche Kosten, verlängern die Lieferzeiten und erhöhen den Aufwand. Eine Behandlung sollte nur dann erfolgen, wenn sie für die jeweilige Anwendung erforderlich ist.
Bei starkem Verschleiß ist ein grundlegender Schutz nicht ausreichend. Unzureichender Schutz kann zu vorzeitigem Verschleiß, ungeplantem Wartungsaufwand und frühzeitigem Austausch von Bauteilen führen. Die Anforderungen an den Schutz sollten sich nach den Betriebsbedingungen richten.
Bei der Festlegung der Anforderungen an die Oberflächenbehandlung müssen die tatsächlichen Einsatzbedingungen des Bauteils genau dokumentiert werden. Dabei sind folgende Aspekte zu berücksichtigen:
Durch klare Spezifikationen bleiben die Behandlung und das Endprodukt näher an den erwarteten Anforderungen. Geben Sie mindestens die Behandlungsart und die zugehörige Norm (z. B. ASTM B733 für stromlos abgeschiedenes Nickel), die erforderliche Schichtdicke bzw. den Schichtdickenbereich auf kritischen Oberflächen, die Zielhärte und die abzudeckenden Oberflächen an.
Die Qualität des behandelten Teils muss vor dem Versand geprüft werden. Checkliste:
Gängige Prüfmethoden sind die Messung der Schichtdicke mittels Röntgenfluoreszenzanalyse (RFA), die Mikrohärteprüfung und die Gitterschnittprüfung.
Durch frühzeitige Kommunikation lassen sich Bearbeitung und Oberflächenbehandlung besser aufeinander abstimmen. Dies reduziert das Risiko von Maßabweichungen, Mehrkosten, Verzögerungen und Nacharbeiten. Die frühzeitige Weitergabe von Zeichnungen mit Hinweisen zur Oberflächenbehandlung, kritischen Maßen und abgeklebten Bereichen hilft dem Lieferanten, die Bearbeitungszugaben korrekt zu planen.
Hier die wichtigsten Gründe, warum Sie HONSCN als Trägermaterial für die Oberflächenbehandlung wählen sollten:
Material | Behandlungen |
Aluminium | Anodisieren/Hartanodisieren |
Stahl | Galvanisierung, Wärmebehandlung und Beschichtungen |
Edelstahl/Messing | Anwendungsspezifische Optionen |
HONSCN bietet Kunden je nach Material, Verschleißzustand und Leistungsanforderungen vielfältige Optionen.
HONSCN verfügt über Erfahrung in der Herstellung von stark verschleißenden Industrie- und Automobilkomponenten wie Wellen, Zahnrädern, Buchsen und Getriebeteilen, was den Kunden hilft, besser auf anwendungsspezifische Oberflächenbehandlungsanforderungen einzugehen.
HONSCN bietet Unterstützung bei der Koordination von Bearbeitungs- und Behandlungsanforderungen. Dies hilft Kunden, die erforderlichen Abmessungen und Eigenschaften nach der Behandlung beizubehalten.
HONSCN prüft die endgültigen Abmessungen und Toleranzen. Außerdem werden die Schichtdicke, die Härte und andere erforderliche Eigenschaften anhand der Prüfdokumentation bestätigt.
Eine Oberflächenbehandlung kann erforderlich sein, wenn ein Bauteil folgenden Einflüssen ausgesetzt ist:
Wenn einer dieser Punkte zutrifft, sollte bereits in der Entwurfsphase eine verschleißfeste oder schützende Behandlung in Betracht gezogen werden.
Harteloxieren | Nickelplattierung |
Basismaterial: Aluminium | Stahl und andere Werkstoffe |
Gebildete Schicht: Aluminiumoxidschicht | Nickelbeschichtung |
Prozess: elektrochemische Umwandlung der Oberfläche | elektrolytische oder stromlose Abscheidung |
Ja, Oberflächenbearbeitungsverfahren können nach der Bearbeitung durchgeführt werden. Die Dicke der Beschichtung und mögliche Maßänderungen müssen jedoch bei der Bearbeitung und Konstruktion des Bauteils berücksichtigt werden. Bei engen Toleranzen, wie z. B. Bohrungen und Gewinden, kann ein Abkleben oder eine Vorbearbeitung erforderlich sein.
Durch die Beschichtung wird Material auf die Oberfläche aufgebracht, wodurch sich die endgültigen Abmessungen des Bauteils erhöhen. Dies ist besonders wichtig bei Präzisionsteilen, Bohrungen, Gewinden und Passflächen. Beispielsweise erhöht eine 20 µm dicke Beschichtung den Durchmesser um etwa 40 µm (20 µm pro Seite). Daher muss die Beschichtungsdicke bei Gewinden und Passflächen präzise spezifiziert werden.
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