Stellen Sie sich vor, Sie entwerfen ein individuelles Bauteil für Ihr Projekt – beispielsweise eine Halterung für die Fahrzeugelektrik oder ein Gehäuse für einen kleinen Sensor. Sie haben die Materialauswahl auf Aluminium (Metall) oder ABS (Kunststoff) eingegrenzt, sind sich aber nun unsicher: CNC-Drehen oder Fräsen? Und ist das Verfahren für beide Materialien gleich?
Genau diese Schwierigkeit kennen die meisten Teams. Metall und Kunststoff verhalten sich bei der CNC-Bearbeitung sehr unterschiedlich. Die Wahl des falschen Verfahrens (oder die Kombination des falschen Materials mit einem Verfahren) kann zu Zeitverschwendung, Ausschuss und höheren Kosten führen. Ein Kunststoffteil, das sich fräsen lässt, kann beim Drehen brechen; eine Metallwelle, die gedreht werden soll, kann beim Fräsen uneben werden.
Honscn beschäftigt sich seit über 15 Jahren damit, die optimale Abstimmung von Materialien und Bearbeitungsprozessen zu entwickeln. Wir haben Kunden geholfen, fehlerhafte Projekte zu korrigieren, bei denen ein Zulieferer die falsche CNC-Methode eingesetzt hatte, und Arbeitsabläufe optimiert, indem wir von Anfang an das richtige Werkzeug für den jeweiligen Auftrag ausgewählt haben. In diesem Leitfaden erläutern wir die wichtigsten Unterschiede zwischen der CNC-Bearbeitung von Metall und Kunststoff, wann Drehen und wann Fräsen die richtige Wahl ist und wie Honscn die Entscheidung vereinfacht. Wir stellen Ihnen außerdem zwei Fallbeispiele aus der Praxis vor, um Ihnen die praktische Anwendung zu veranschaulichen.
Erstens: CNC-Bearbeitung von Metall vs. Kunststoff – Die wichtigsten Unterschiede
Bevor wir uns mit Drehen und Fräsen beschäftigen, beginnen wir mit den Grundlagen: Metall und Kunststoff sehen nicht nur unterschiedlich aus – sie reagieren auch unterschiedlich auf das Schneiden, Formen und Bearbeiten. Diese Unterschiede beeinflussen alles, von den Werkzeugen, die wir verwenden, bis hin zur Bearbeitungsgeschwindigkeit.
1. Materialhärte und Werkzeugverschleiß
Metalle (wie Aluminium, Edelstahl oder Messing) sind härter und abrasiver als Kunststoffe (wie ABS, PEEK oder Nylon). Das bedeutet:
- Metallbearbeitung erfordert robustere Werkzeuge : Wir verwenden Hartmetall- oder Schnellarbeitsstahlwerkzeuge (HSS) – sie widerstehen der Reibung. Beispielsweise benötigt man zum Fräsen von Aluminium einen Hartmetall-Schaftfräser, der Temperaturen von 300–400 °C standhält.
- Kunststoff benötigt schärfere, schonendere Werkzeuge : Stumpfe Werkzeuge können Kunststoff eher verschmieren als schneiden (vergleichbar mit dem Versuch, Butter mit einem stumpfen Messer zu schneiden). Wir verwenden polierte Hartmetallwerkzeuge für Kunststoff – sie schneiden sauber, ohne das Material zu schmelzen oder zu verformen.
Werkzeugverschleiß ist ebenfalls ein wichtiger Kostenfaktor. Ein Hartmetallwerkzeug für Edelstahl hält etwa 500 Teile aus, bevor es ersetzt werden muss; dasselbe Werkzeug für ABS-Kunststoff hingegen bis zu 2000 Teile. Verwendet man ein Metallwerkzeug für Kunststoff ohne entsprechende Anpassung, verschwendet man Geld durch vorzeitige Werkzeugwechsel.
Ein Kunde kam einmal mit folgendem Problem zu uns: Er hatte ein Edelstahlwerkzeug zum Fräsen von Sensorgehäusen aus ABS-Kunststoff verwendet, und die Werkzeuge waren bereits nach 300 Teilen (statt 2.000) verschlissen. Wir stellten auf ein poliertes, speziell für Kunststoffe entwickeltes Hartmetallwerkzeug um – die Standzeit der Werkzeuge versechsfachte sich, und der Kunde sparte 800 US-Dollar pro Monat an Werkzeugkosten.
2. Hitze- und Verformungsrisiken
Beim Schneiden entsteht Wärme – und Metall und Kunststoff verhalten sich dabei unterschiedlich:
- Metall leitet Wärme (größtenteils) ab : Aluminium und Stahl sind hochtemperaturbeständig, daher können wir CNC-Maschinen mit höheren Drehzahlen betreiben (z. B. 10.000 U/min beim Aluminiumfräsen), ohne dass sich das Werkstück verzieht. Wir verwenden zwar weiterhin Kühlmittel, um eine Überhitzung des Werkzeugs zu verhindern, das Werkstück selbst bleibt aber formstabil.
- Kunststoff schmilzt oder verformt sich leicht : ABS beginnt bereits bei 105 °C (221 °F) weich zu werden – deutlich unterhalb der Toleranzgrenze von Metall. Läuft die Maschine zu schnell, schmilzt die Reibung des Werkzeugs den Kunststoff und führt zu rauen Kanten oder Verformungen. Daher reduzieren wir bei Kunststoff die Drehzahl (z. B. 5.000–7.000 U/min beim Fräsen von ABS) und verwenden Luftkühlung (kein flüssiges Kühlmittel, da dieses in den Kunststoff eindringen und zum Aufquellen führen kann).
Ein Kunde aus der Automobilzulieferindustrie versuchte, Kunststoffclips mit der gleichen Geschwindigkeit wie Aluminium zu fräsen – 80 % der Clips verzogen sich, und die gesamte Charge musste verworfen werden. Wir passten die Geschwindigkeit an und stellten auf Luftkühlung um – beim nächsten Durchgang lag die Erfolgsquote bei 99,5 %.
3. Anforderungen an die Oberflächenbeschaffenheit
Die gewünschte Oberflächenbeschaffenheit hängt oft vom Material ab:
- Metalle müssen oft nachbearbeitet werden : Gefrästes Aluminium kann direkt nach der Bearbeitung eine matte Oberfläche (Ra 1,6 μm) aufweisen. Soll es jedoch für ein sichtbares Bauteil glänzend (Ra 0,8 μm) sein, ist Polieren oder Eloxieren erforderlich. Edelstahl muss unter Umständen passiviert werden, um Rost zu verhindern.
- Kunststoffe lassen sich direkt nach der Bearbeitung glatt schleifen : Polierte Werkzeuge und niedrigere Drehzahlen ermöglichen eine Oberflächenrauheit (Ra 0,8 μm) bei ABS oder PEEK ohne Nachbearbeitung. Das spart Zeit – Schleifen oder Lackieren ist nur bei Sonderanfertigungen nötig.
4. Toleranzgrenzen
Beide Materialien ermöglichen enge Toleranzen, aber Kunststoff hat einen Haken:
- Metall hält Toleranzen langfristig besser ein : Eine Aluminiumhalterung mit einer Toleranz von ±0,01 mm behält diese über Jahre hinweg bei – Metall dehnt sich bei Temperaturänderungen nicht stark aus und zieht sich auch nicht stark zusammen.
- Kunststoffe verformen sich mit Temperatur und Luftfeuchtigkeit : ABS kann sich bei Feuchtigkeitsaufnahme um 0,2–0,4 % ausdehnen, was bedeutet, dass eine Toleranz von ±0,01 mm unter feuchten Bedingungen auf ±0,02 mm abweichen kann. Für Kunststoffteile mit engen Toleranzen (wie z. B. Sensorgehäuse) trocknen wir das Material vor der Bearbeitung und verwenden wärmebehandelte Kunststoffe (wie z. B. glasfaserverstärktes PEEK), die formstabiler sind.
CNC-Drehen vs. Fräsen: Wann welches Verfahren wählen?
Nachdem Sie nun die Unterschiede zwischen Metall und Kunststoff kennen, sprechen wir über die zwei gängigsten CNC-Verfahren: Drehen und Fräsen. Der entscheidende Unterschied liegt in der Form – wie sieht Ihr Werkstück aus?
Was ist CNC-Drehen? (Am besten geeignet für rotierende, symmetrische Teile)
Beim Drehen werden ein rotierendes Werkzeug und ein stationäres Schneidwerkzeug (oder umgekehrt) verwendet, um runde oder achsensymmetrische Teile zu formen. Man kann sich das wie eine Drehbank vorstellen: Das Werkstück dreht sich, und das Werkzeug trägt Material ab, um Formen wie Wellen, Hülsen oder Bolzen herzustellen.
Wann man die Drehfunktion verwendet:
- Teile, die rund oder zylindrisch sind : Wellen für Autogetriebe, Kunststoffbuchsen für Türscharniere, Metallhülsen für Kabel.
- Einfache, symmetrische Merkmale : Nuten, Gewinde oder Kegel (z. B. ein konischer Metallstift zum Ausrichten zweier Teile).
- Schnell und kostengünstig für Drehteile : Drehen ist bei runden Teilen schneller als Fräsen – eine Metallwelle lässt sich in 2 Minuten herstellen, im Vergleich zu 5 Minuten beim Fräsen.
Materialhinweise zum Drechseln:
- Metalldrehen : Ideal für Aluminium, Messing und Edelstahl. Wir verwenden Kühlmittel, um die Werkzeuge kühl zu halten und die Werkstücke glatt zu bearbeiten.
- Kunststoffdrehen : Möglich, aber anspruchsvoller. Wir benötigen niedrige Drehzahlen (3.000–5.000 U/min) und scharfe Werkzeuge, um ein Schmelzen zu vermeiden. Drehen eignet sich gut für Kunststoffbuchsen oder -knöpfe, jedoch nicht für komplexe Formen.
Eine Autowerkstatt benötigte 500 Metallwellen für einen Getriebereparatursatz. Wir fertigten die Wellen im Drehverfahren – die Herstellung dauerte nur 2,5 Minuten, und wir lieferten alle 500 innerhalb von 3 Tagen. Hätten wir gefräst, hätte es 6 Tage gedauert und 30 % mehr gekostet.
Was ist CNC-Fräsen? (Ideal für komplexe, unregelmäßige Formen)
Beim Fräsen wird ein rotierendes Schneidwerkzeug verwendet, um Material von einem stationären Werkstück abzutragen. Es ist vergleichbar mit dem Schnitzen von Holz mit einer Oberfräse – man kann ebene Flächen, Löcher, Schlitze und komplexe Formen (wie Halterungen mit mehreren Löchern oder gebogenen Kanten) herstellen.
Wann man Fräsen einsetzt:
- Teile mit unregelmäßigen Formen : Aluminiumhalterungen für Automotoren, Kunststoff-Sensorgehäuse, Metallmontageplatten mit mehreren Löchern.
- Komplexe Merkmale : Schlitze, Taschen (vertiefte Bereiche) oder nicht-symmetrische Löcher (z. B. eine Halterung mit Löchern in unterschiedlichen Winkeln).
- Teile, die in mehreren Richtungen Präzision erfordern : Fräsmaschinen (insbesondere 5-Achs-Fräsmaschinen) können aus verschiedenen Winkeln schneiden und so Teile herstellen, die in enge Zwischenräume passen (wie zum Beispiel unter dem Armaturenbrett eines Autos).
Materialhinweise für das Fräsen:
- Metallbearbeitung : 3-Achs-Fräsmaschinen eignen sich für einfache Halterungen, 5-Achs-Fräsmaschinen für komplexe Bauteile (z. B. für die Luft- und Raumfahrt). Die Drehzahl wird an die Härte des Metalls angepasst – langsamer für Edelstahl, schneller für Aluminium.
- Kunststofffräsen : Ideal für komplexe Kunststoffteile (wie ABS-Sensorgehäuse). Wir verwenden Luftkühlung und scharfe Werkzeuge, um Verformungen zu vermeiden. Glasfaserverstärkte Kunststoffe (wie glasfaserverstärktes Nylon) eignen sich hervorragend zum Fräsen – sie sind fest und halten Toleranzen gut ein.
Ein Kunde aus der Unterhaltungselektronikbranche benötigte 1.000 Kunststoffgehäuse für ein Autonavigationssystem. Das Gehäuse hatte eine abgerundete Kante, zwei Befestigungslöcher und eine Aussparung für das Display – ideal für die 3-Achs-Fräsbearbeitung. Wir lieferten alle 1.000 Gehäuse innerhalb von 5 Tagen, ohne jeglichen Verzug.
Die Grauzone: Wann beide Verfahren eingesetzt werden sollten (Hybridverfahren)
Manche Teile müssen sowohl gedreht als auch gefräst werden. Zum Beispiel:
- Eine Metallschraube: Den zylindrischen Schaft drehen (Drehen), dann den Sechskantkopf fräsen (Fräsen).
- Ein Kunststoffknopf: Drehen Sie die runde Basis (Drehen), dann fräsen Sie einen Schlitz für einen Schraubendreher (Fräsen).
Entscheidend ist hierbei die richtige Reihenfolge der Bearbeitungsschritte – üblicherweise zuerst das Drehen (um die Grundform zu erzeugen) und anschließend das Fräsen (um komplexe Details hinzuzufügen). Das spart Zeit und gewährleistet Präzision.
Honscn fertigt Hybridteile im eigenen Haus – Sie müssen Ihr Teil nicht an zwei verschiedene Betriebe senden. Wir drehen die Grundform und bearbeiten das Teil anschließend auf einer Fräsmaschine (oft auf derselben Produktionslinie), um die finalen Details hinzuzufügen.
Wie Honscn Ihnen bei der Auswahl (und Durchführung) des richtigen Prozesses hilft
Der größte Fehler, den unsere Kunden immer wieder begehen, ist die Wahl eines Verfahrens basierend auf dem, „was sie schon einmal verwendet haben“, anstatt auf den Anforderungen des Bauteils. Ein Kunde versucht beispielsweise, eine runde Welle zu fräsen (und verschwendet damit Zeit), weil er noch nie gedreht hat, oder er verwendet das Drehen für ein komplexes Kunststoffgehäuse (und erhält am Ende ein ungleichmäßiges Bauteil).
Honscn beseitigt dieses Rätselraten mit drei entscheidenden Vorteilen:
1. Abstimmung von Material und Verarbeitung (Wir setzen nicht auf Einheitslösungen)
Wir beginnen mit der Konstruktion und dem Material Ihres Bauteils und empfehlen Ihnen anschließend das optimale Verfahren – ohne eine bestimmte Maschine zu bevorzugen. So funktioniert es:
- Schritt 1: Kostenlose Designprüfung : Sie senden uns Ihre CAD-Datei (auch eine Skizze genügt), und wir prüfen sie:
- Material (Aluminium? ABS? PEEK?)
- Form (rund? unregelmäßig? symmetrisch?)
- Toleranzen (±0,01 mm? ±0,1 mm?)
- Menge (10 Prototypen? 10.000 Produktionseinheiten?)
- Schritt 2: Prozessempfehlung : Wir sagen Ihnen genau, welchen Prozess Sie anwenden sollten und warum. Zum Beispiel:
- „Ihre Aluminiumwelle ist rund – Drehen ist 30 % schneller und günstiger als Fräsen.“
- „Ihr ABS-Gehäuse hat gebogene Kanten und mehrere Löcher – 3-Achs-Fräsen ist hier die beste Lösung, mit Luftkühlung, um Verformungen zu vermeiden.“
- Schritt 3: Kosten- und Zeitrahmenabschätzung : Wir erstellen Ihnen ein transparentes Angebot und einen detaillierten Zeitplan, damit Sie wissen, was Sie erwartet.
Ein Startup-Unternehmen, das ein Diagnosegerät für Autos herstellt, kam mit einer Konstruktionszeichnung für eine Metallsonde zu uns. Sie wollten diese fräsen (da sie bereits Erfahrung mit dem Fräsen von Kunststoffteilen hatten), aber die Sonde hatte eine einfache zylindrische Form. Wir empfahlen das Drehen – dadurch sparten sie 25 % der Kosten und erhielten die Teile zwei Tage früher.
2. Eigene Ausrüstung für beide Prozesse (kein Outsourcing)
Wir verfügen über insgesamt 12 CNC-Maschinen – 6 Drehzentren (für rotierende Teile) und 6 Fräsmaschinen (3- und 5-Achs-Maschinen für komplexe Teile). Das bedeutet:
- Keine Übergaben an andere Betriebe : Wenn Ihr Werkstück sowohl gedreht als auch gefräst werden muss, erledigen wir das alles im eigenen Haus. Sie müssen sich nicht mit zwei Lieferanten abstimmen oder sich Sorgen machen, dass Teile auf dem Transportweg verloren gehen.
- Gleichbleibende Qualität : Ihr Bauteil wird von Anfang bis Ende vom selben Team betreut. Die Experten kennen die Besonderheiten des Materials (z. B. „Dieses ABS benötigt 5.000 U/min“) und die Anforderungen des Fertigungsprozesses (z. B. „Diese Aluminiumwelle benötigt Kühlmittel bei 20 °C“).
- Schnelle Bearbeitungszeiten : Wir können schnell zwischen verschiedenen Prozessen wechseln. Beispielsweise haben wir 200 Hybridteile (gedrehte Welle + gefräster Kopf) in 4 Tagen gefertigt – hätten wir einen Prozess ausgelagert, hätte dies 8 Tage gedauert.
Ein Autoteilehändler benötigte 500 Hybrid-Metallschrauben (gedrehter Schaft + gefräster Sechskantkopf). Wir drehten die Schäfte zunächst (2 Minuten pro Schaft) und bearbeiteten die Schrauben anschließend auf einer 3-Achs-Fräsmaschine (1 Minute pro Kopf). Alle 500 Schrauben wurden innerhalb von 3 Tagen fertiggestellt und einer 100%igen Qualitätskontrolle unterzogen.
3. Fachkenntnisse im Umgang mit schwierigen Werkstoffen (Kunststoffe, wärmebehandelte Metalle usw.)
Wir verarbeiten nicht nur „einfache“ Materialien – wir haben uns auf solche spezialisiert, die andere Werkstätten meiden:
- Hitzeempfindliche Kunststoffe : Wir beherrschen die Bearbeitung von PEEK (Schmelzpunkt 343 °C) und PVC (das bei zu starker Erhitzung giftige Dämpfe freisetzt). Wir setzen spezielle Belüftungs- und Temperaturregelungssysteme ein, um die Sicherheit von Teilen und Mitarbeitern zu gewährleisten.
- Hartmetalle : Edelstahl (316L) und Titan sind schwer zu bearbeiten, aber unsere 5-Achs-Fräsmaschinen und Hartmetallwerkzeuge bewältigen sie mühelos. Wir haben Titanhalterungen für Autoabgasanlagen mit Toleranzen von ±0,005 mm gefertigt.
- Verbundwerkstoffe : Glasfaserverstärktes Nylon oder kohlenstofffaserverstärkte Kunststoffe (CFK) eignen sich hervorragend für Autoteile (stabil, leicht), sind aber abrasiv. Wir verwenden diamantbeschichtete Werkzeuge, um Verschleiß zu vermeiden – etwas, das die meisten Werkstätten nicht anbieten.
Ein Hersteller von Luxusautos benötigte 100 Halterungen aus kohlenstofffaserverstärktem Kunststoff (CFK) für seine Türverkleidungen. Andere Betriebe lehnten den Auftrag ab, da CFK abrasiv und schwer zu bearbeiten ist. Wir verwendeten diamantbeschichtete Fräswerkzeuge und niedrige Drehzahlen – alle 100 Halterungen bestanden die Toleranzprüfungen, und der Kunde bestellt nun vierteljährlich 1.000 Stück.
Echte Kundengeschichten: Wie Honscn Prozess- und Materialfehler behoben hat
Betrachten wir zwei Kunden, die mit dem falschen Verfahren oder Material begonnen haben – bis wir eingegriffen haben.
Geschichte 1: Autowerkstatt (Falsches Verfahren für Metallwellen)
Eine Autowerkstatt in Texas benötigte 200 Metallwellen für die Reparatur von Oldtimer-Getrieben. Da die Werkstatt selbst keine Drehmaschinen besaß, beauftragte sie eine Firma mit der Herstellung der Wellen mittels Fräsen.
Das Problem :
- Das Fräsen dauerte 6 Minuten pro Welle (gegenüber 2 Minuten beim Drehen), sodass die Werkstatt ihren 5-Tage-Termin verpasste.
- 30 % der Wellen waren ungleichmäßig (beim Fräsen lässt sich nicht die gleiche Symmetrie wie beim Drehen erzielen), sodass sie nicht in die Getriebe passten.
- Die Kosten betrugen 15 Dollar pro Welle (gegenüber 10 Dollar pro Welle beim Drehen) – sie zahlten also 1.000 Dollar zu viel.
Honscns Lösung :
- Wir empfahlen das Drehen (da die Wellen zylindrisch waren und keine komplexen Merkmale aufwiesen).
- Wir verwendeten ein Hartmetall-Drehwerkzeug und Kühlmittel, um die Aluminiumwellen glatt zu halten.
- Wir haben in 3 Tagen 200 Wellen hergestellt (2 Minuten pro Welle) und jede einzelne auf Symmetrie überprüft.
Ergebnisse :
- Alle Wellen passen zu 100 % in die Getriebe.
- Der Laden sparte 1.000 Dollar (die Kosten sanken auf 10 Dollar pro Welle).
- Sie beziehen nun alle ihre Metallwellen von uns – wir haben bereits 5 weitere Chargen ohne einen einzigen Fehler gefertigt.
Geschichte 2: Elektronikkunde (Falsches Verfahren für Kunststoffgehäuse)
Ein kalifornisches Elektronikunternehmen benötigte 500 ABS-Kunststoffgehäuse für die Rückfahrkamera eines Autos. Sie hatten eine Werkstatt beauftragt, die versuchte, die Gehäuse zu drehen (da das Drehen bei runden Teilen schneller geht).
Das Problem :
- Das Gehäuse hatte eine quadratische Aussparung für das Kameraobjektiv – quadratische Formen lassen sich beim Drehen nicht herstellen, daher musste die Werkstatt die Aussparung separat fräsen (was pro Teil 3 Minuten zusätzlich kostete).
- Bei 25 % der Gehäuse kam es beim Drehen zu Verformungen (die Werkstatt verwendete eine zu hohe Drehzahl: 8.000 U/min statt 5.000 U/min).
- Die Gesamtzeit betrug 8 Tage (gegenüber der von ihnen benötigten Frist von 5 Tagen).
Honscns Lösung :
- Wir empfahlen das 3-Achs-Fräsen (da das Gehäuse quadratische Merkmale aufwies und Präzision in mehreren Richtungen erforderlich war).
- Wir verwendeten ein poliertes Hartmetallwerkzeug und Luftkühlung (5.000 U/min), um Verformungen zu vermeiden.
- Wir haben das gesamte Gehäuse in einem Arbeitsgang gefräst – ein zweiter Arbeitsgang ist nicht nötig.
Ergebnisse :
- 500 Gehäuse wurden in 4 Tagen geliefert (vor dem vereinbarten Termin).
- Lediglich 2 Gehäuse wurden zurückgewiesen (Fehlerquote: 0,4 %).
- Der Kunde sparte 800 Dollar (da kein zusätzlicher Frässchritt erforderlich war, fielen die Arbeitskosten geringer aus).
So wählen Sie aus: Eine kurze Checkliste für Ihr Teil
Sie sind sich nicht sicher, ob Sie Drehen, Fräsen, Metall- oder Kunststoffbearbeitung benötigen? Nutzen Sie diese Checkliste, um die Auswahl einzugrenzen:
1. Welche Form hat dein Körperteil?
- Rund/zylindrisch/symmetrisch → Drehen (schneller, billiger).
- Unregelmäßig/mit Löchern/Schlitzen/gebogenen Kanten → Fräsen (flexibler).
- Sowohl runde als auch unregelmäßige Formen → Hybrid (zuerst Drehen, dann Fräsen).
2. Welches Material verwenden Sie?
- Metall (Aluminium, Edelstahl, Messing):
- Rundteil → Drehen (Kühlmittel verwenden, Hartmetallwerkzeuge).
- Komplexes Teil → Fräsen (3-Achsen für einfache, 5-Achsen für knifflige Teile).
- Kunststoff (ABS, PEEK, Nylon):
- Rundteil → Drehen (langsame Drehzahl, Luftkühlung, polierte Werkzeuge).
- Komplexes Teil → Fräsen (langsame Drehzahl, Luftkühlung, flüssiges Kühlmittel vermeiden).
- Verbundwerkstoff (CFK, glasfaserverstärktes Nylon):
- Komplexes Teil → Fräsen (diamantbeschichtete Werkzeuge, niedrige Drehzahl).
3. Wie hoch ist Ihre Toleranz?
- Eng (±0,01 mm bis ±0,05 mm):
- Metall → Drehen oder 5-Achs-Fräsen (Metall hält Toleranzen besser ein).
- Kunststoff → 5-Achs-Fräsen mit wärmebehandeltem Kunststoff (z. B. PEEK).
- Locker (±0,1 mm bis ±0,5 mm):
- Metall → 3-Achs-Fräsen oder -Drehen (beides ist möglich).
- Kunststoff → 3-Achs-Fräsen (ABS oder Nylon sind in Ordnung).
4. Wie viele Teile benötigen Sie?
- 10–500 Teile (Kleinserie):
- Drehen oder Fräsen (beides ist möglich – die Wahl hängt von der Form ab).
- Mehr als 1000 Teile (Serienproduktion):
- Drehen (schneller bei runden Teilen) oder automatisiertes Fräsen (für komplexe Teile).
Fazit: Der richtige Prozess = Bessere Bauteile, niedrigere Kosten
Die Wahl zwischen Metall und Kunststoff, Drehen und Fräsen muss kein Ratespiel sein. Es geht darum, die Materialeigenschaften mit den Stärken des Verfahrens in Einklang zu bringen:
- Durch das Drehen von runden Teilen (aus Metall oder Kunststoff) lassen sich Zeit und Geld sparen.
- Verwenden Sie Fräsen für komplexe Teile (aus Metall oder Kunststoff), um die gewünschte Form zu erhalten.
- Die Materialhärte und die Hitzebeständigkeit bestimmen die Wahl der Schnittgeschwindigkeit und des Werkzeugs.
Honscn macht es Ihnen leicht. Wir fertigen nicht einfach nur Teile – wir helfen Ihnen von Anfang an, den richtigen Weg zu finden. Ob Sie 10 Metallwellen für eine Autoreparatur oder 10.000 Kunststoffgehäuse für ein neues Produkt benötigen, wir empfehlen Ihnen das beste Material, das optimale Verfahren und die passenden Werkzeuge, damit Ihr Auftrag fachgerecht und im Budgetrahmen ausgeführt wird.
Sie wollen nicht länger raten? Schicken Sie uns Ihre Teilekonstruktion (auch eine Skizze reicht) und beschreiben Sie uns Ihren Verwendungszweck. Wir erstellen Ihnen kostenlos eine Prozessempfehlung, ein transparentes Angebot und einen Zeitplan – ganz unverbindlich. Gemeinsam sorgen wir dafür, dass Ihr nächstes CNC-Projekt ein Erfolg wird.